Zuckerfrei backen

Zuckerfrei backen – das bedeutet für mich in erster Linie, ohne raffinierten Haushaltszucker zu backen. Ich verwende stattdessen Obst, Trockenfrüchte und daraus hergestellten Sirup, Reissirup sowie Kokosblütensirup und Kokosblütenzucker, wenn das Gebäck nicht ohne kristalline Süße funktioniert.

Im Vorwort meines Buches „Zuckerfrei backen“ erkläre ich auch, weshalb alternative Süßungsmittel unabdingbar sind: Ich habe mehrmals erfolglos versucht, beim Backen komplett auf Süßungsmittel zu verzichten. Es funktioniert nicht, bzw. hat man dann eben herzhaftes Gebäck wie Brot oder Brötchen, aber keine Muffins, Kuchen oder leckere Kekse.

Mein Buch Zuckerfrei backen

Zuckerfrei backen? Und das soll schmecken? Klar! Den Beweis dafür liefert Kochbuchautorin und Food-Bloggerin Hannah Frey. Nach Zuckerfrei – Die 40 Tage-Challenge zeigt sie in ihrem neuen Buch, wie einfach und lecker Backen ohne weißen Zucker und künstliche Austauschstoffe sein kann. Stattdessen setzt die Ernährungsexpertin auf reduzierte und gesunde Süße aus Kokosblütenzucker, Reissirup und Früchten. Fruchtige Limetten-Mohn-Scones, schokoladige Zupfkuchen-Muffins, kernige Müsli-Törtchen mit Cashew-Creme oder salziges Granola und herzhafte Tomaten-Taler – hier ist alles frei von raffiniertem Zucker, aber voll mit guten Nährstoffen! Das hat garantiert nichts mit Verzicht zu tun, sondern schmeckt nach einem wunderbar neuen und gesunden Lebensgefühl! Wir helfen dir dabei, deinen Zuckerkonsum in den Griff zu bekommen, ohne auf deine heißgeliebten Sweets & Treats zu verzichten. Da naschen auch gerne deine Freunde mit!

Teil deine nachgebackenen Kuchen, Muffins & Co. in den sozialen Medien unter #projektzuckerfrei mit mir und meiner Community!

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Fragen zum Buch – Zuckerfrei backen

Die Fotos in „Zuckerfrei backen“ stammen wieder von Maria Brinkop,
für das Foodstyling war wieder Claudia Seifert mit ihrem Team verantwortlich.  

Welche Süßungsmittel werden in "Zuckerfrei backen" verwendet?

Ich verwende Obst, Trockenfrüchte und daraus hergestellte Süßungsmittel wie Dattelpaste und Trockenpflaumenpüree, außerdem Reissirup und Reissüße (als Puderzucker-Ersatz), Kokosblütensirup und -zucker.

Ich verwende alle alternativen Süßungsmittel in möglichst geringen Mengen (in einem Kuchen stecken bspw. i.d.R. nicht mehr als 20 g Kokosblütenzucker). Dadurch kann es natürlich sein, dass das Gebäck manch einem zu wenig süß ist, das Süß-Empfinden ist ja von Mensch zu Mensch verschieden. Ggf. müsst ihr die Mengen an euren persönlichen Geschmack anpassen.

Kann ich den Zucker / die alternativen Süßungsmittel nicht einfach komplett weglassen?

Das funktioniert leider nicht. Zumindest hast du dann kein süßes Gebäck mehr, sondern herzhaftes. ;-) Zucker und Zuckeralternativen bringen nicht nur süßen Geschmack in Kuchen, Kekse und Co., sondern dienen auch als „Füllstoff“.

Welche Rezepte aus "Zuckerfrei backen" passen in Phase 1 der "Zuckerfrei"-Challenge?

Da in der 1. Phase der „Zuckerfrei“-Challenge alle Süßungsmittel wie Trockenfrüchte, Kokosblütenzucker etc. ausgelassen werden, und die ersten 30 Tage der Challenge zudem glutenfrei sind und auch Bananen ausgelassen werden, ist es schwer, hier einen Kuchen, Kekse oder ähnliches zu backen.

Der Großteil der Rezepte ist deshalb für die 2. Phase der Challenge. Das „Baked Oatmeal“ von Seite 38 kannst du mit Hirseflocken oder Quinoaflocken aber auch Phase-1-tauglich zubereiten. Dies ist aber ein Frühstücksrezept. Auch ein Teil der herzhaften Rezepte aus dem Buch passt in Phase 1: Die Tomaten-Käse-Cookies von Seite 106, das salzige Granola mit Kräutern (Seite 107), das Buchweizenbrot (S. 111) und die Falafel-Waffeln mit Minzecreme (S. 115).

Welche Mehle werden verwendet?

Die Mehle sind ganz bunt gemischt. Ich verwende meistens Vollkorn-Dinkelmehl, ab und an aber auch Weizenvollkornmehl, Kamutvollkornmehl (besonders praktisch, weil es so hell ist), aber auch glutenfreie Mehle wie Buchweizenmehl, Teffmehl, Reismehl und Hafermehl (bereite ich im Vitamix selbst zu).

Sind vegane / glutenfreie Rezepte im Buch?

Die Rezepte sind bunt gemischt. Es sind auch vegane und glutenfreie Rezepte enthalten, aber auch vegetarische Rezepte sowie Rezepte mit glutenhaltigen Getreidesorten. Oft sind Varianten genannt. Wenn du dir unsicher bist, wirf am besten zuerst einen Blick ins Buch, beispielsweise im Buchhandel. Eine Leseprobe von GU findest du hier.

Warum ist der Teig der Zupfkuchen-Muffins so trocken?

In der 1. Auflage von „Zuckerfrei backen“ sind bei den Zupfkuchen-Muffins (S. 52) 2 1/2 EL Backpulver im Rezept angegeben, 2,5 TL reichen aber aus. Außerdem sind 100 g weiche Butter zu wenig, es werden 170 g benötigt, damit der Teig nicht zu trocken ist.

Woher bekomme ich Kamutvollkornmehl?

Kamutvollkornmehl habe ich selbst bisher nur online* entdeckt. Ich kaufe Kamut einfach als ganzes Korn im Bio-Supermarkt und mahle es in der Getreidemühle vor Ort.

Warum verwendest du Weinstein-Backpulver? Kann ich auch "normales" Backpulver verwenden?

Backpulver sind chemische oder organische Stoffe. Einer der chemischen Stoffe, die in Backpulver enthalten sind, ist Phosphat. Es gibt neben künstlichem Phosphat, das im Backpulver steckt, auch natürliches Phosphat, welches in vielen Lebensmitteln wie Hülsenfrüchten oder Nüssen enthalten ist. Natürliches Phosphat ist für uns unbedenklich – vielmehr ist es ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung. Künstlich hergestelltes Phosphat, wie es in den meisten herkömmlichen Backpulvern enthalten ist, ist jedoch gesundheitlich nicht unbedenklich. Weinstein-Backpulver ist eine gute Alternative. Mehr dazu findest du in diesem Beitrag.

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